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Situation

Allgemein:

Die kühlere Herbstzeit hat begonnen und es regnet sehr oft in letzter Zeit. Der Sommer war einfach viel zu heiß, Wasser und/oder Strom fiel öfter aus. So ist es auch wieder was Schönes, die Luft kühler und die Blätter bunter zu sehen. Eine Woche sind unsere Kinder wieder in Schule und Kindergarten. Alle haben ihre Ferienaufgaben gemacht, um den Anschluss an den Schul- und Kindergartenstoff nicht zu verlieren. Vor allem die Kinder, die schulischen Mangel haben, mussten natürlich einiges aufholen bzw. festigen. Unsere Kleinsten 4 haben viel für den Kindergarten geübt und 2 von ihnen sich auf die Klasse 0 vorbereitet. Besonders stolz sind wir aber auch auf unsere Großen, die einiges erreicht haben. Wir haben natürlich aber auch mit den Kindern einiges unternommen. Vor allem Zuhause mit Spielen und Basteln, Kostümfesten und Grillen. Aber auch raus in die Natur und eine Burg angesehen, Schwimmen gewesen, in Museen, im Kino und einige Tage waren wir weggefahren zu einem Camp. Selbstverständlich helfen wir auch weiter außerhalb des Kindernestes armen Familien und den Straßenkindern. Der Bedarf ist größer denn je. Viel bewegt im Moment. Es sind schwere Zeiten weltweit. Und doch fühlt man sich zutiefst geliebt und von Gott getragen, wenn man in die dankbaren Augen unserer Kinder schaut.

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Links sind 3 neue Brüder, die ins Kindernest einziehen konnten. Natürlich haben sie viel hinter sich und mussten viel erleiden. Ihren Platz im staatlichen Heim haben sie verloren, weil auch dieses geschlossen wurde. Sie haben noch Geschwister, die in anderen Heimen sind. Klar, dass wir diese zu uns holen wollen. Die neuen Gesetze scheinen dies unmöglich zu machen, aber wir kämpfen dafür! Rechts seht ihr Mihaela und Gheorghe. Sie sind schon einige Jahre bei uns und haben gerade neue Brillen bekommen. Gheorghe hat gerade seine Ausbildung bei Ina Schaeffler angefangen. Wir tun, was wir können, aber brauchen eure Hilfe!

 

 

 

 

 

 

 

Wie bereits ausgeführt, ist der Bedarf so groß, dass wir immer mehr Kinder aufnehmen müssen und wollen - in allen Häusern. Derzeit leben 20 (!) Kinder dauerhaft in unseren 2 fertigen Kinderhäusern. Das 3. Kinderhaus muss schnell ausgebaut werden, damit wir auch da Kinder unterbringen können (siehe auch weiter unten bei "Die Erweiterung vom Kindernest-Zentrum"). Das 4. Kinderhaus sollte schnell erworben werden, da die Preise zwar stark gestiegen, aber noch eine kurze Zeit zu halten sind. Es ist auch bereits deutlich weiter ausgebaut, als das 3. Kinderhaus.

Man sieht die Probleme an jeder Ecke und in jedem Dorf. Armut, Hoffnungslosigkeit, Kinder, die anstatt in Kindergarten und Schule zu gehen, Tiere hüten, Beeren sammeln und verkaufen oder bereits richtig arbeiten müssen. Oft haben Kinder selbst schon Kinder und die allgemeine Versorgung macht es schwer. Selbst in der EU so viel Armut und viele müssen weit laufen, für einen Eimer Wasser.

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Mitten in der EU. Mitten der Probleme von Corona, Krieg und Egoismus. Von Bildung und einem kindgerechten Leben ist gar keine Rede. Aber solch eine Armut immernoch. Kinder, die selbst schon Kinder haben und weder vom Alter, noch der eigenen Entwicklung, noch den Lebensumständen reif dafür sind.

 

 

 

 

 

 

 

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Die Kinder müssen oft schon selbst mit für den Unterhalt sorgen. Tiere hüten, Beeren sammeln und verkaufen, oder ...

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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 ... sogar schon richtig arbeiten! Unvorstellbar, aber wahr. Auch hier, mitten in Europa, gibt es immernoch Familien oder sogar ganze Dörfer, die kein fließendes Wasser haben und wo die Kinder weit gehen müssen, um das Wasser aus Brunnen oder Quellen zu holen.

 

 

 

 

 

 

Die allgemeine Situation ist momentan dramatisch. Der Bedarf unheimlich groß, wie vermutlich in kaum einem Land in Europa. Die Unterstützung sehr gering vom Staat und alle Spenden sind sehr stark eingebrochen. Corona und der Krieg, Inflation und alle anderen schwierigen Umstände machen die Hilfe sehr schwer. Da auch die Strom- und Brennholzkosten immer höher werden, installieren wir eine 60 KW Solaranlage auf unsere Kinderhäuser und stellen unser Heizsystem auf Strom durch Ionenwärmepumpen um. Das spart Strom und Heizkosten von ca. EUR 10.000 pro Jahr! Gerne könnt ihr euch hier noch finanziell beteiligen, wie auch mit regelmäßigen Spenden für den monatlichen Unterhalt.

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 Die ersten von insgesamt 92 Solarpanele sowie weitere Teile der großen Solaranlage sind bereits geliefert. Noch im September soll alles installiert werden.

 

Die Erweiterung vom Kindernest-Zentrum:

Wie ihr ja wisst, hatten wir eine Großspende, eigentlich für das hintere Grundstück, bekommen. In der Zwischenzeit hatten wir aber jetzt die Möglichkeit, unser direktes Nachbarhaus zu kaufen, was genauso groß und wertvoll ist, wie das Kinderhaus 2, welches bereits sehr gut läuft. Im Foto sieht man links das Kinderhaus 2, in der Mitte das neue Kinderhaus 3 und rechts das eventuelle Kinderhaus 4, was wir ebenfalls kaufen könnten. Das jetzt erworbene Kinderhaus 3 muss so schnell wie möglich ausgebaut werden, damit wir weiteren 8 Kindern ein neues Zuhause geben können. Aufgrund der aktuellen Situation in der Ukraine, ist es natürlich auch sehr leicht möglich, viele Flüchtlinge eine Zeit unterzubringen.

Foto alle 3 Huser Front

  Das graue, vorverputzte Haus in der Mitte ist das neue Nachbarhaus, um das es jetzt geht. Links daneben ist das orange Haus vom Kindernest, was wir 2018 erwerben konnten und wo bereits Kinder leben. Das eventuelle 4. Kinderhaus rechts, liegt wiederum genau neben unserem 3. Kinderhaus und würde alles sehr gut erweitern und auch logistisch perfekt machen. Das ist für uns ein unbezahlbarer Mehrwert.

 

 

Satellitenbild Kindernest Zentrum Haus Razvan
Hier seht ihr das komplette Kindernestgelände. Das große hellgründe Grundstück (über 5.100 qm), ist das bereits zum Kindernestzentrum gehörige Gelände, mit den beiden Gebäuden. Sehr gut auf dem Satellitenfoto zu sehen. Das hellblaue Grundstück (800 qm) ist das Gelände, was wir jetzt mit dem Nachbarhaus dazugekauft haben. Somit entstand das rote Grundstück, was das komplette Kindernestgelände darstellt, was wir jetzt haben (knapp 6.000 qm) und wo nur rechts das Kinderhaus 4 (insgesamt dann knapp 7.000 qm) und das große hintere Grundstück noch fehlen (insgesamt dann knapp 12.000 qm).

 

Die anderen Arbeitszweige und der monatliche Unterhalt:

Wie ihr wisst, helfen wir auch außerhalb des Kindernestes, wo wir nur können. Leider haben wir doch einige Dauerspender durch Corona verloren, sodass wir einiges einschränken müssen, was aber eigentlich vom Herzen selbstverständlich und von den anderen Bedingungen definitiv möglich wäre. Traurig, aber so ist es. Oft liegt es nur am Geld Leben zu retten oder wenigstens zu verbessern. Täglich kommen Arme zu uns an die Tür oder man trifft sie im Dorf oder in der Stadt. Sie fragen nach Lebensmittel, Kleidung, Geld für Medikamente oder Operationen. Es ist so viel und wir wissen gar nicht, wo wir anfangen sollen. Vor einiger Zeit bat mich eine junge Mutter um Geld, ihr totes Kind holen und beerdigen zu können.

Wir vom Kindernest haben uns für 2022 viel vorgenommen. Wie man oben sieht, werden wir das Kindernestzentrum weiter ausbauen und erweitern, um noch mehr helfen zu können. Dabei wollen wir aber andere arme Familien nicht vergessen. So werden wir immer wieder auch weiter den Ärmsten der Armen helfen. Mit Lebensmitteltüten, Kleidung, Hygieneartikel, Möbel, Geräte oder sogar wie hier, beim Hausbau. Eine arme Familie mit 7 Kindern in einem alten zugigen Loch, das konnten wir nicht länger mit ansehen. So haben wir den Dachstuhl, komplett mit Dach und allem Zubehör gekauft. Es sollen auch die Fenster noch folgen:

Gabi altes Haus   Gabi Familie

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In dieser Baracke, ohne Fenster, ohne Fußboden, wo es zieht und reinregnet, musste die Familie mit 7 Kindern hausen. Traurig. Da mussten wir einfach helfen. Und sehr vielen Familien geht es leider genauso.

 

Gabi neues Haus 1Gabi neues Haus 2

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

So haben wir schnell gehandelt. Hier kauften wir das gesamte Holz für den Dachstuhl, der dann kurze Zeit später gesetzt wurde.

 

Gabi neues Haus 3Gabi neues Haus 4

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Aber natürlich konnten wir es so nicht lassen und kauften auch die restlichen Dachteile, wie die großen Ziegelplatten aus Metall, den Dachfirst, Befestigungsmaterial etc. Auch die Fenster sollen noch kommen....

 

Hilfe im Dorf 1

Eine arme Familie aus unserem Dorf bekommt von uns Kleidung für sich und weitere Familien in ihrem Slumviertel

 

Hilfe im Dorf 2

Hier holen wir mit unserem Minibus von einem anderen Hilfsverein, mit dem wir in enger Kooperation stehen, Sachspenden ab, die wir dann an arme Familien und die Straßenkinder verteilen. Bei uns kommt nichts weg. Was wir im Heim nicht benötigen oder zu viel haben, geben wir gerne an Bedürftige in der Umgebung weiter. Und davon gibt es hier sehr viele.

 

Straenkinder

Eines der vielen vielen Straßenkinder von Brasov. Den Kleinen trafen wir mit seiner Mutter und dem Baby-Geschwisterchen eher spontan und kauften wenigstens etwas richtiges zu essen. Sonst suchen sie eher den Müll durch, nach etwas Essbarem. Wir wollten in den folgenden Tagen auch Kleidung bringen, haben sie aber leider nie wieder gesehen. Der Bedarf ist aber sehr groß und viele benötigen unsere Hilfe.

 

Auch im Heim haben wir so viel zu bezahlen und zu bewegen. Ein Mädchen muss zu einem Augenspezialisten nach Bukarest, was teuer wird. Vom Weg und der Untersuchung. Durch die weggebrochenen Spenden, müssen wir monatlich sehen, wie wir alles bezahlen können. Der Bedarf ist groß und auch der Einsatz. Es kommt an. Es wäre so wichtig, wenn wir monatlich mehr Unterstützung bekämen, dann könnte man auch mehr in den Slums helfen. Es wäre ein großer Segen. Natürlich auch über größere Einmalspenden für die neue Heizung jetzt, Reparaturen oder sogar ein weiteres Gebäude, wo man einige der Arbeitszweige unterbringen könnte.

Wir freuen uns über jeden Euro, der monatlich kommt. Ein volles Kindernest und ein weiteres Haus, machen das jetzt noch wichtiger! Durch die nicht einmal 1% Verwaltungskosten, merken wir diesen Euro ganz genau vor Ort. Davon können wir 3 Brote oder 2 L Milch kaufen. Also bitte nicht unterschätzen. Jeder € hilft! Schön, dass das weiterhin viele Leute erkannt haben und eine neue dauerhafte Unterstützung geben. Manche sogar im Rahmen einer Kinds(teil)patenschaft. (http://kindernest.org/helfen/patenschaften.html) Aber wir wollen auch die anderen Arbeitszweige nicht vergessen, weiter Nachbarn helfen und zu den Straßenkindern gehen.

JEDER ZUSÄTZLICHE MONATLICHE EURO IST SEHR WICHTIG UND KOMMT DIREKT IM PROJEKT AN! BITTE ÜBERLEGT DOCH, OB AUCH IHR MONATLICH HELFEN KÖNNT ODER GGF. EURE HILFE ERHÖHT! VIELEN DANK!

 

Sonstige Hinweise:  

Sachspenden: Wir freuen uns auch weiterhin sehr über Sachspenden. Der aktuelle Bedarf liegt vor allem bei Kinderkleidung, Schuhen, Schulmaterial und alles, was den monatlichen Unterhalt entlastet. Dies betrifft, neben Schulmaterial und Lebensmitteln, vor allem: Süßigkeiten, Shampoo, Haar- und Duschgel, Deo und alle Reinigungsmittel, Klo- und Küchenpapier etc. Wer von einer Firma z.B. solche Sachspenden regelmäßig beziehen kann, bitte Kontakt herstellen. Wir könnten es u.U. monatlich oder alle 3 Monate nach Rumänien bekommen und bräuchten dies nicht mehr zu kaufen!

 

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